Gesundheitsförderung

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Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen und Aktivitäten, die die Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen stärken sollen. Dabei ist Gesundheitsförderung als Prozess zu verstehen, der darauf abzielt, die Menschen zu verantwortungsbewussten Entscheidungen hinsichtlich ihrer Gesundheit zu befähigen.

Das Konzept der Gesundheitsförderung wurde ursprünglich 1986 von der WHO entwickelt und in der Ottawa Charta (PDF, 99 kB) zusammengefasst. Neben der Befähigung zu einem eigenverantwortlichen und selbst bestimmten Umgang mit der Gesundheit hat die Gesundheitsförderung auch das Ziel einer gesundheitsförderlichen Gestaltung der Lebenswelten (Setting-Ansatz).

Die gesetzliche Unfallversicherung setzt sich dabei insbesondere in den Settings Arbeitswelt  und Bildungseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen und Schulen dafür ein, dass "menschengerechte und gesundheitsförderliche Maßnahmen die Menschen in die Lage versetzen, unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertschöpfung beitragen können." (Auszug aus dem Positionspapier (PDF, 23 kB) der Selbstverwaltung der gesetzlichen Unfallversicherung zur Prävention).

Innerhalb des Kompetenz-Netzwerks Prävention der DGUV beschäftigen sich insbesondere die Fachbereiche Gesundheit im Betrieb und Bildungseinrichtungen mit ihren jeweiligen Sachgebieten "Betriebliche Gesundheitsförderung", "Schulen" und "Kindertagesstätten" mit dem Themenfeld Gesundheitsförderung.

Ansprechperson

Ulrike Schmidt
Abteilung Sicherheit und Gesundheit (SiGe)
Referat "Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren"
Tel.: 02241 231-1373