Innerbetrieblicher Transport und Verkehr

Viele Produkte sind bis zu ihrer Fertigstellung beinahe ununterbrochen auf Achse. Bis zu 50 % der Herstellungszeit werden dabei für innerbetriebliche Transporte aufgewendet. Dies führt dazu, dass der innerbetriebliche Transport in vielen Branchen weiterhin in einem beachtlichen Umfang am Unfallgeschehen beteiligt ist. Zum innerbetrieblichen Transportieren und Lagern zählen insbesondere das An- und Wegfahren, Be- und Entladen von Straßen- und Schienenfahrzeugen, der manuelle und maschinelle Transport sowie das Ein- und Auslagern von Ware oder Produkten.

An vielen Stellen der logistischen Kette treten dabei spezielle Gefährdungen auf, z. B. beim Führen von Flurförderzeugen oder bei der Arbeit an Laderampen. Ein hohes Niveau an Arbeits- und Gesundheitsschutz kann nur durch das Zusammenspiel von sicherheitsgerechter Einrichtung und Betrieb der Arbeitsstätten, geeigneten Transport- und Arbeitsmitteln und entsprechend qualifizierten Mitarbeitern erreicht werden.

Weiterführende Informationen:

Fachbereich Handel und Logistik

BG für Fahrzeughaltungen

BG Handel und Warendistribution

Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Präventionskampagne "Risiko raus!"

Ansprechpersonen

Dr. Michael Schaefer
Institut für Arbeitsschutz (IFA)
FB 5: Unfallverhütung - Produktsicherheit
Tel.: 02241 231-2640

 Dr. Jürgen Wiegand
Institut Arbeit und Gesundheit (IAG)
Referat "Verkehrssicherheit, speziell Verkehrspsychologie"
Tel.: 0351 457-1617

Napo

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