Ein Vierteljahrhundert im Zeichen von Sichtbarkeit, Teilhabe und journalistischer Exzellenz: Zum 25. Mal wurde am 22. April in Berlin der German Paralympic Media Award (GPMA) verliehen. Mit dem Preis würdigt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) seit 25 Jahren herausragende Berichterstattung über den Breiten-, Rehabilitations- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung.Mehr zum GPMA.
Zu den Gästen der feierlichen Verleihung zählten unter anderem die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, sowie Hans-Jörg Michels, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands und Nationalen Paralympischen Komitees. Darüber hinaus nahmen zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Medien und Verbänden teil.
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer hochkarätig besetzten Jury unter dem Vorsitz von Gerd Schönfelder ausgewählt – dem erfolgreichsten paralympischen Alpinsportler Deutschlands.
| Preisträger der Kategorie Foto | |
| forehand Daniel Kopatsch International Tennis Federation Die Fotografie reduziert auf das Wesentliche und entfaltet gerade dadurch ihre Kraft: Sie zeigt paralympischen Sport als das, was er ist – Hochleistungssport voller Dynamik, Präzision und Leidenschaft. Statt Einschränkung steht die Stärke der Athletin im Mittelpunkt. Eine eindrucksvolle Arbeit, die Sichtbarkeit schafft und den paralympischen Sport ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. |
| Nominierte | |
| No Limits in Motion Frank Molter International Tennis Federation |
| Blind-Flug Sascha Fromm Thüringer Allgemeine |
| Preistäger der Kategorie Artikel | |
| Vimas größter Sieg David Krenz GEOlino Extra [ lesen (PDF, 19,3 MB, nicht barrierefrei) ] Der Artikel vermittelt ein komplexes Thema wie Organspende einfühlsam und verständlich für junge Leserinnen und Leser. Er zeigt Mut, Lebensfreude und die verbindende Kraft des Sports. Eine sensible und zugleich klare Darstellung, die Aufklärung leistet und Hoffnung vermittelt. |
| Nominierte | |
| Freigeschwommen Josef Saller Der Spiegel [ lesen (PDF, 328 kB, nicht barrierefrei) ] |
| Teilhabe durch Triathlon? Schön wär’s Lilli Heim Süddeutsche Zeitung [ lesen (PDF, 218 kB, nicht barrierefrei) ] |
| Preisträger und Preisträgerin der Kategorie Film / Video | |
| Lauf des Lebens Alexander Davydov und Kathrin Jakob Frankfurter Allgemeine Zeitung [ansehen] Der Film gibt unsichtbaren seelischen Verletzungen ein Gesicht und verbindet persönliche Schicksale mit gesellschaftlicher Verantwortung. Sport wird dabei zum Symbol für den Weg zurück ins Leben und zur eigenen Stärke. Ein eindrucksvoller Film, der zeigt, wie Sport Halt geben und Heilungsprozesse begleiten kann. |
| Nominierte | |
| Lotta Berglund – SWR Sportheldin Inken Pallas Südwestrundfunk [ansehen] |
| Ohne Arme: Schwimmen, Auto fahren, Gym… Wie lebt Para-Sportler Josia Topf? Philipp Awounou, YouTube-Kanal Athletes (ARD Sportschau, funk) [ansehen] |
| Preisträgerin der Kategorie Audio | |
| Mit Prothese auf der Piste Sarah Kriesche ORF [ anhören (MP3, 23,9 MB) ] Der Beitrag erzählt eindringlich vom Weg zurück in ein aktives Leben und macht die körperlichen, mentalen und emotionalen Dimensionen von Rehabilitation hörbar. Sport erscheint dabei als Raum der Selbstermächtigung und des Neuanfangs. Eine bewegende Audioarbeit, die zeigt, wie Sport Grenzen überwinden helfen kann. |
| Nominierte | |
| Special Olympics Niedersachsen David Arnolds Radio Hannover [ anhören (MP3, 3,5 MB) ] |
| Sportschau F – Inspirierende Frauen aus dem Sport: Paracyclerin Maike Hausberger – Was ist schon normal? Friederike Schürheck und Constantin Kleine WDR [ anhören (MP3, 62,9 MB) ] |
| Preisträger in der Kategorie Social Media | |
| Instagram-Karussell zu Para-Schwimmer Josia Topf Jörg-Christian Schillmöller Deutschlandfunk [besuchen] Der Beitrag in Einfacher Sprache macht sportliche Leistung zugänglich und setzt ein starkes Zeichen für Teilhabe. Er zeigt, wie Inklusion durch verständliche Kommunikation konkret umgesetzt werden kann – modern, klar und zielgruppengerecht. Eine überzeugende Umsetzung, die Inklusion praktisch erlebbar macht und neue Zugänge schafft. |
| Nominierte | |
| Inklusionsbotschafter Jan Wiedemann im OnBike-Interview beim European Peace Ride 2025 Brand Spiders Brand Spiders GmbH [besuchen] |
| Solve for Tomorrow Team D Studios Deutsche Sport Marketing GmbH [besuchen] |
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat sich mit ihren Mitgliedern, den gewerblichen Berufsgenossenschaften und den Unfallkassen der öffentlichen Hand, immer für eine barrierefreie Welt, für eine soziale und berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stark gemacht.
Die DGUV verleiht den German Paralympic Media Award (GPMA) bereits seit 1999. Prämiert werden herausragende Reportagen und Analysen sowie Interviews und andere journalistische Formen der Berichterstattung über den Behindertensport. Der GPMA ist in Deutschland der größte und wichtigste Preis seiner Kategorie.
Ziel der Auszeichnung ist es, die besondere Bedeutung des Sports für Rehabilitation – eine der drei zentralen Aufgaben der DGUV – hervorzuheben. Zugleich rückt die Verleihung die Themen Inklusion sowie gesellschaftliche Teilhabe stärker ins öffentliche Bewusstsein. Zu der Verleihung kommen immer auch Entscheidungsträger und -trägerinnen aus Politik und Gesellschaft.