Straßenverkehrsunfälle nach Art der Verkehrsbeteiligung 2014

  • Die mit Abstand häufigsten Straßenverkehrsunfälle in der Schüler-Unfallversicherung sind die Fahrradunfälle.
  • Weitere Unfälle ereignen sich vor allem bei der Verkehrsbeteiligung als Pkw-Fahrer bzw. -Mitfahrer, als Fußgänger und bei der Benutzung von motorisierten Zweirädern.
  • Der Großteil der Straßenverkehrsunfälle im Bereich der nicht privaten Verkehrsmittel entfällt auf die Beförderung der Schüler mit Schulbussen.
  • Ins Auge fällt die vergleichsweise hohe Zahl der "sonstigen Straßenverkehrsunfälle". Dabei handelt es sich überwiegend um Straßenverkehrsunfälle bei Exkursionen oder sie stehen im Zusammenhang mit Landschulheimaufenthalten.
  • Der weitaus größte Teil der tödlichen Schülerunfälle entfällt auf Schulwegunfälle, die im Zusammenhang mit dem Verkehr auf öffentlichen Wegen und Plätzen geschehen.

Art der Verkehrsbeteiligung absolut Anteil in %
Ohne Verkehrsmittel Fußgänger 5.082 9,18 9,91
Tretroller, Inline-Skate, etc.** 402 0,73
Privates Verkehrsmittel Fahrrad 27.389 49,48 76,12
Motorisiertes Zweirad 4.899 8,85
Pkw 9.679 17,49
Sonstiges privates Verkehrsmittel inkl. ohne nähere Angabe 168 0,30
Öffentliches Verkehrsmittel Schulbus 2.165 3,91 7,37
Sonstiger Bus/Sonstige öffentliche Verkehrsmittel 1.597 2,89
Schienengebundenes Fahrzeug 316 0,57
Sonstige* 3.654 6,60 6,60
Insgesamt 55.353 100,00 100,00

* inkl. Straßenverkehrsunfälle bei Schülerunfällen im engeren Sinn
** Schlüssel in 2011 eingeführt

Neue Unfallrenten im Straßenverkehr

  • Im Berichtsjahr 2014 hatten 202 der Straßenverkehrsunfälle eine neue Unfallrente zur Folge.
  • Die häufigsten Straßenverkehrsunfälle in der Schüler-Unfallversicherung dieses Schweregrades waren mit 29,7 Prozent die Unfälle mit einem motorisierten Zweirad.
  • Im Jahr 2014 waren es 60 Unfälle mit einem motorisierten Zweirad, dicht gefolgt von Unfällen mit als Fußgänger (53 Unfälle) und mit dem PKW (51 Unfälle).
  • Weitere Unfälle geschahen bei der Verkehrsbeteiligung mit dem Fahrrad (15,8 %), lediglich 1,0 Prozent entfielen auf den Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel.