BK-Info für Ärztinnen/Ärzte

Diagnosen

Bei Ihrer Patientin bzw. Ihrem Patienten liegt die nachfolgend genannte Diagnose vor?

  • R53 Unwohlsein und Ermüdung

Berufliche Tätigkeiten / Einwirkungen

War Ihre Patientin bzw. Ihr Patient eine dieser nachfolgend beschriebenen Einwirkungen bei der Arbeit ausgesetzt?

Berufliche Einwirkungen / Tätigkeiten BK-Nr.
Blei oder seine Verbindungen
Beispiele:
  • Blei- oder Zinkhütten
  • Feilen, Sägen, Fräsen, trockenes Schleifen oder Polieren von metallischem Blei oder Bleilegierungen
  • Mischen und Anreiben bleihaltiger Farben in Pulverform (z. B. Bleiweiß, bleihaltigem Zinkweiß, Mennige, Bleicyanamid, Chromgelb, Chromrot, Neapelgelb)
  • Aufspritzen der Farben mittels Spritzpistole
  • Abbürsten und Abbrennen von Bleifarbenanstrichen
  • Schneiden oder Schweißen an mit Mennige oder anderen Bleifarben gestrichenen oder verbleiten Teilen (z. B. beim Verschrotten, Abwracken)
  • Warmnieten mit Mennige gestrichener Eisenteile
  • Altmetallschmelzen
  • Homogenverbleien
  • Bleilöten
  • Arbeiten in Drahthärtereien
  • Herstellung von Lagerschalen aus Bleibronze
  • Herstellung von Bleiakkumulatoren
  • Abziehen der Oxydschicht vom Bleibad (z. B. in Patentierereien)
  • Verstäuben der sog. Krätze und
  • Glätten (Bürsten, Schleifen) von Karosseriefugen u. ä. die mit vorwiegend bleihaltigem Lötzinn behandelt wurden
  • Herstellung bleihaltiger Glasuren (Fritten), Emails, Dekors, Kristallgläser
  • Verwendung von Bleiverbindungen als Stabilisatoren und Gleitmittel in der Kunststoffindustrie
  • Reinigen von mit Bleibenzin betriebenen Motoren, in denen Bleioxyd oder Bleihalogenide als Verbrennungsrückstand vorkommen
  • Mischen mit Benzin in Mischanlagen oder beim Reinigen der Bleibenzin-Lagertanks von Bleischlamm
Der Umgang mit metallischem Blei, Bleirohren, Bleilettern, z. B. im graphischen Gewerbe, oder mit bleihaltigem Benzin an Tankstellen stellt kaum eine spezifische Gesundheitsgefahr dar.
Quecksilber oder seine Verbindungen
Beispiele:
  • Verhüttung von sulfidischen Zink- oder Silbererzen (Quecksilber als Nebenprodukt)
  • Flugstaub und Bleikammerschlamm aus der Schwefelsäureproduktion
  • Verwendung von Quecksilber bei der Herstellung von Thermometern und Barometern, Gleichrichtern, Unterbrechern, Quecksilber-Dampflampen,
  • Verwendung von Quecksilber in Thermostaten
  • Verwendung von Quecksilber in der Hochvakuumtechnik
  • Herstellung von Knallquecksilber
  • Verwendung von Knallquecksilber als Initialsprengstoff zur Herstellung von Zündhütchen und Sprengkapseln
  • Verwendung von Quecksilberdialylen als Fungicide, Saatbeiz- oder Holzkonservierungsmittel (z. B. das leicht flüchtige Methyl- oder Äthylquecksilber sowie Phenylquecksilbersalze und Quecksilberoleate),
  • Herstellung von Quecksilberfarben
  • Herstellung von Amalgamen in der Metallurgie, in zahnärztlichen Praxen und Laboratorien
  • Verwendung als Katalysator, z. B. bei Acetaldehyd- und Essigsäureproduktion aus Acetylen
  • Verwendung zur Abtrennung von Natrium bei der elektrolytischen Chlor-Alkaligewinnung, Chloralkalielektrolyse
  • Herstellung von Quecksilberverbindungen
  • Rückgewinnung von Quecksilber
  • Verwendung als Imprägnierungsmittel für das Konservieren von Holz (Quecksilber-2-chlorid, sog. Cyanisierung, zum Verstärken photographischer Platten u. a., ferner Quecksilbercyanid [Hg(CN)2]
  • Verwendung als Beize in Hasenhaarschneidereien und in der Haarhutindustrie
  • Verwendung als Oxydationsmittel und Katalysator zur Entschwefelung organischer Stoffe
  • beim Vergolden in der Porzellanmalerei und als Bestandteil zur Herstellung medizinischer Hg-Präparate
  • Verwendung als Arzneimittel (Quecksilber-l-chlorid)
Cadmium oder seine Verbindungen
Beispiele:
  • Herstellung von Cadmiumlegierungen, z.B. beim galvanischen Metallisieren als Zusatz von Legierungen
  • In der Akkumulatorenfabrikation, z.B. bei der Herstellung von Nickel-Cadmium Akkumulatoren (Stahlakkumulatoren)
  • Herstellung von Cadmiumüberzügen mittels Elektrolyse
  • Herstellung von Cadmiumfarbstoffen, z. B. Cadmiumgelb und Cadmiumrot
  • Beim Schweißen, Schmelzen und Schneiden von mit Cadmium überzogenen, legierten sowie verunreinigten Metallen
  • Hartlöten mit cadmiumhaltigen Loten
Mangan oder seine Verbindungen
Beispiele:
  • Bei der Gewinnung, Transport, Verarbeitung und Verwendung von Mangan oder seinen Verbindungen
  • Beim Elektroschweißen mit manganhaltigen, ummantelten Elektroden
  • Braunsteinmühlen
  • Herstellung von Legierungen (z. B. Ferromangan, Mangankupfer, Manganbronze, Manganzink)
  • Verwendung zur Desoxidation und Entschwefelung in der Eisenindustrie
  • Verwendung in der Glas- und keramischen Industrie
  • Verwendung in der Farben-, Lack und Trockenbatteriefabrikation
  • Herstellung von Manganchlorid, Kaliumpermanganat und Mangansulfat (Düngemittel)
  • Verwendung als Oxidationsmittel und Katalysator für die Sauerstoff- und Chlorerzeugung
Thallium oder seine Verbindungen
Beispiele:
  • Gewinnung von Thallium
  • Herstellung, Verarbeitung und Verwendung von Thallium-Verbindungen und thalliumhaltigen Präparaten
  • Verwendung in der Glas-, Farben- und pyrotechnischen Industrie
  • Verwendung von Thallium-III-sulfat bei der Schädlingsbekämpfung
Phosphor oder seine anorganischen Verbindungen
Beispiele:
  • Phosphor
    • Gewinnung von elementarem Phosphor
    • Verwendung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie
    • Herstellung und Anwendung von Phosphorbronze
    • Herstellung von Feuerwerkskörpern (Pyrotechnik) und Waffen (Brandbomben)
    • Herstellung und Verwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln
    • z. B. auf der Basis von Metallphosphiden (speziell Zinkphosphid)
  • Phosphorwasserstoff
    • Freisetzung bei der Herstellung von elementarem Phosphor und Phosphiden (anorganische Phosphorverbindungen) möglich
    • Freisetzung bei der Zersetzung von phosphorcalziumverunreinigtem Karbid möglich
    • Freisetzung bei Einwirkung von Feuchtigkeit auf phosphorhaltiges Ferrosilizium möglich
  • Sonstige Phosphorverbindungen
    • Verwendung von Phosphorchlorverbindungen als Chlorierungs- und Phosphorylierungsmittel in der synthetischen Chemie
    • Verwendung von Phosphorschwefelverbindungen bei der Herstellung von Reibflächen für Streichholzschachteln
    • Herstellung und Verwendung von künstlichen Düngemitteln auf Basis anorganischer Phosphate (Superphosphat, Nitrophoska)
Kohlenmonoxid
Beispiele:
Arbeiten
  • an defekten oder fehlerhaft betriebenen Heizanlagen
  • an offenen Feuerstellen (z. B. Koksöfen)
  • an defekten Gasleitungen
  • an laufenden Verbrennungsmotoren in abzugsbehinderten Räumen ("Garagentod")
  • in Eisenhüttenwerken, Gießereien u. ä.
  • in Gaswerken
  • in Generatorenanlagen und sonstigen Anlagen, die mit CO-haltigen Gasen betrieben werden
  • Brände und Explosionen (hauptsächlich in geschlossenen Räumen, Tunneln und Untertagebetrieben)
Schwefelwasserstoff
Beispiele:
  • Fäulnis von menschlicher, tierischer oder pflanzlicher Materie z. B. in
    • Brunnenschächten
    • Jauchegruben
    • Abwasserkanälen
    • Schlammböden
    • Faulgruben von Abdeckereien und Gerbereien
    • Friedhofsgrüften
    • Abwässern von Zuckerfabriken, Gelatinefabriken sowie
    • in Kohlegruben, Gips- und Schwefelbergwerken
  • Herstellung
    • von Salz- und Schwefelsäure
    • Schwefelkohlenstoff
    • Schwefelfarben und
    • anderen chemischen Substanzen
  • Entstehung in
    • Hochöfen
    • Erdölraffinerien
    • Gaswerken
    • Kokereien sowie
    • der Viskoseindustrie (Zellwoll-, Zellglas-, Kunstseideherstellung)
Halogenkohlenwasserstoffe
Beispiele:
Das Herstellen, Abfüllen, Verpacken, Transportieren und Anwenden der nachfolgend genannten chemischen Verbindungen insbesondere als:
  1. 1 Lösemittel, z. B.
    Dichlormethan (Methylenchlorid, CH2Cl2)
    1,1,1-Trichlorethan (CCl3-CH3)
    Trichlorethen (CCl2 = CHCl, Trichloräthylen, Tri)
    Tetrachlorethen (CCl2 = CCl2, Tetrachloräthylen, Perchloräthylen, Per)
    1,1,2-Trichlorethan
    1,1,2,2-Tetrachlorethan
    Trichlormethan (Chloroform, CHCl3)
    Tetrachlormethan (CCl4, Tetrachlorkohlenstoff, Tetra)
    • in der Metallindustrie zum Entfetten
    • in der Textil- und Bekleidungsindustrie zum Reinigen und als Hilfsmittel bei der Textilveredelung (z. B. Imprägnierung)
    • in der Farbenindustrie und beim Aufbringen sowie Abbeizen von Anstrichstoffen
    • in der Kunststoff- und Gummiindustrie, insbesondere als Ausgangsprodukt für Polymere und als Lösemittel für Klebstoffe
    • in der Erdölindustrie zum Trennen von Stoffgruppen aufgrund ihres selektiven Lösevermögens (z. B. für Asphalte, Öle und aromatische Kohlenwasserstoffe)
    • als Extraktionsmittel für Fette, Wachse und Harze
    • in Chemischreinigungsbetrieben zum Reinigen und als Detachiermittel
    • in der Schuhindustrie als Lösemittel für Klebstoffe
    • in der Druckindustrie und im grafischen Gewerbe
    • beim Terrazzo-Schleifen und Fluatieren durch Trichlorethen und Tetrachlorethen
  1. 2 Schädlingsbekämpfungsmittel (Pestizide)
    Zur Bekämpfung von Insekten (auch Ameisen), Spinnmilben, Würmern und Nagetieren sowie als Saatbeizmittel werden Stoffe verwendet wie z. B.
    • Brommethan (CH3Br, Methylbromid)
    • Hexachlorcyclohexan (C6H6Cl6, „HCH"), und zwar sein Gamma-Isomer „Lindan"
    • Chlorbenzole: Chlorbenzol, 1,4-Dichlorbenzol (Mottenbekämpfungsmittel), Hexachlorbenzol (nur für Weizensaat zugelassen)
    • Polycyclische Chlorkohlenwasserstoffe, z. B. Aldrin (nur für Weinbau zugelassen)
    • chlorierte Camphene (Toxaphen, nur als Rodenticid im Forstbereich, auf abgeernteten Feldern und für Blumenzwiebeln zugelassen)
    • 1,3-Dichlorpropen (ClCH = CH-CH2Cl)
    • Polychlorierte Phenole, z. B. Pentachlorphenol „PCP" (s. BK Nr. 1310)
Die früher häufig verwendeten Insektizide Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan (DDT), Dieldrin sowie einige halogenierte Propan- und Propenverbindungen sind in Deutschland nicht mehr zugelassen
  1. 3 Kältemittel, Treibgase für Aerosole, Trennmittel
    Verwendung von z. B.
    R 11, Trichlor-fluormethan (CCl3F) - R 12
    Dichlor-difluormethan (CCl2F2) - R 114
    1,2-Dichlor-tetrafluorethan (CClF2-CClF2)
    unter Handelsnamen wie „Frigene", „Freone", „Kaltron", „Arklone", „Algofrene", „Flugene"
    • für die Erzeugung von Kälte
    • als Treibmittel für Aerosole und Plastikschäume
    • zum Trennen von Formen bei der Kunststoff- und Schaumstoffherstellung
  1. 4 Feuerlöschmittel
    Verwendung von Brom-Chlor-Fluorkohlenwasserstoffe (z. B. „Halon 1211", CF2ClBr, Bromchlordifluormethan) und als Bromtrifluormethan („Halon 1301", CBrF3) zum Löschen brennender flüssiger oder gasförmiger Stoffe, auch in elektrischen Anlagen
    Der Einsatz von Tetrachlormethan ist in der Bundesrepublik Deutschland seit dem 01.03.1964, der von Bromchlormethan seit dem 01.01.1975 verboten.
  1. 5 Syntheseausgangsstoffe und Zwischenprodukte in der chemischen Industrie
    • 1,2-Dichlorethan (CH2Cl-CH2Cl)
    • 1,1,2-Trichlorethan (CHCl2-CH2-Cl)
    • Vinylchlorid (Chlorethen, CH2 = CHCl)
    • Vinylidenchlorid (1,1-Dichlorethen, CH2 = CCl2)
    • Vinylidenfluorid (1,1-Difluorethen, CH2 = CF2)
    • Tetrafluorethen (CF2 = CF2)
    • Chloropren (2-Chlor-1,3-butadien, CH2 = CH-CCl = CH2)
    • Perchlorierte Naphtaline („Perna", früher als Ersatz für Kautschuk, Harze, Wachse)
    • Chlormethan (Methylchlorid, CH3Cl)
    • Trichlormethan (Chloroform, CHCl3)
    • Tetrachlormethan („Tetra", CCl4)
    • 1,2-Dichlorethan (CH2Cl-CH2Cl)
    • 1,1,2 Tetrachlorethan (CHC2-CHCl2)
  1. 6 Isoliermittel in der Elektroindustrie
    Verwendung von chlorierte Naphthaline - polychlorierte Biphenyle („PCB", „Clophen", „Arochlor" = „Askarele") als Isoliermittel, auch in Transformatoren und Kondensatoren
  1. 7 Narkose und Desinfektionsmittel, vorwiegend im medizinischen und hygienischen Bereich
    Verwendung als
    • Narkosemittel wie z. B.
      • Enfluran (2-Chlor-1,1,2-trifluoräthyl-[difluormethyl]-ether) oder
      • Halothan (2-Brom-2-Chlor-1,1,1-Trifluorethan, CF3CHClBr)
    • Desinfektionsmittel und Mittel zur Geruchsverbesserung („Toilettensteine")
      z. B. Dichlorbenzole u. a.
      • Vereisungsmittel z. B. Chlorethan (Ethylchlorid, Chlorethyl, CH3-CH2Cl)
Benzol, seine Homologe oder Styrol
Beispiele:
  • Rohöl
  • aus Rohöl hergestellte Kohlenwasserstoffgemische wie z. B. Benzine, Petroleum sowie Brenn- und Treibstoffgemische
  • Destillation von Steinkohlenteer in Kokereien und Gasanstalten
  • Verwendung
    • als Extraktions-, Entfettungs-, Reinigungs- und Lösemittel
    • beim Lackieren im Tauch-, Streich- und Spritzverfahren
    • bei der Entfernung von Lacken und Farben
    • beim Abbeizen
    • bei der Herstellung von Kunststoffen und Putzmitteln
    • als Lösemittel für Druckfarben und Gummi
    • beim Vulkanisieren
    • beim Kleben, z. B. von Schuhen und Booten
    • als Ausgangsmaterial für chemische Synthesen
  • Styrol
  • Herstellung von Polystyrol und Polyester
  • Produktion von synthetischem Gummi
  • Lösungsmittel z. B. bei Laminierungsverfahren
  • Verwendung von ungesättigten Polyesterharzen (UP-Harze) z. B. zur Herstellung von Platten und Behältern, von Steinimitationen, Sportbooten und Fahrzeugteilen
  • Depolymerisation von Polyester- und Polystyrolprodukten bei Temperaturen von über 100°C.
Schwefelkohlenstoff
Beispiele:
  • Herstellung von Schwefelkohlenstoff
  • Weiterverarbeitung zu Tetrachlorkohlenstoff
  • Verwendung
    • als Löse- und Extraktionsmittel
    • in der Viskoseindustrie (Kunstseide-, Zellwolle-, Zellglasherstellung)
    • bei der Kohleveredlung sowie
    • bei der Herstellung und Verwendung bestimmter Schädlingsbekämpfungsmittel (z. B. Wühlmausmittel)
Methylalkohol
Beispiele:
  • Verwendung als Löse- oder Verdünnungsmittel für
    • Farben
    • Lacke
    • Polituren
    • Klebstoffe
    • Natur- und Kunstharze
    • zur Befeuchtung von Nitrozellulose
    • in Steifungs- und Fleckenreinigungsmitteln
  • Verwendung als Grundstoff in der chemischen Industrie, z. B.
    • zur Erzeugung von Formaldehyd
    • zur Herstellung von Anilinfarben sowie
    • in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie.
  • Verwendung als Vergällungsmittel für Brennspiritus.
organische Phosphorverbindungen (Organophosphate)
Beispiele:
  • Herstellung von Insektiziden, Herbiziden und Fungiziden einschließlich Formulierung und Abfüllung
  • Verwendung als Insektizid, Herbizid oder Fungizid (Mischen, Versprühen oder Verdampfen, Verwertung leerer Flaschen und Behälter)
  • Verwendung als Weichmacher, Härter und Beschleuniger bei der Herstellung von Kunststoffen und Lacken
  • Verwendung (z. B. Mono-, Di- und Trialkylphosphate wie Diethyl- und Tributylphosphat, Triarylphosphate, sowie Alkylarylphosphate) als
    • Emulgatoren
    • Flammschutz-, Flotations- und Netzmittel
    • Hydraulikflüssigkeiten
    • Schmieröladditive
    • Antiklopfmittel u.a.m.
  • Verwendung als Extraktionsmittel (Tri-Alkylphosphat) zur Abtrennung von Uran- und anderen Metallionen aus wässrigen Lösungen
Salpetersäureester
Beispiele:
Verwendung
  • Herstellung und Verwendung von insbesondere Nitroglykol und Nitroglyzerin
  • Herstellung von Sprengstoffen (z. B. aus Nitroglykol und Nitroglyzerin) einschließlich Nitrieren, Gelatinieren, Mischen und Patronieren
  • Tätigkeiten mit diesen Stoffen in bestimmten Laboratorien
  • Kontakt mit aufgerissenen, nicht explodierten Sprengstoffpatronen, z. B. bei Abraumarbeiten
- Herstellung und Verwendung von insbesondere Nitroglykol und Nitroglyzerin
- Herstellung von Sprengstoffen (z. B. aus Nitroglykol und Nitroglyzerin) einschließlich Nitrieren, Gelatinieren, Mischen und Patronieren
- Tätigkeiten mit diesen Stoffen in bestimmten Laboratorien
- Kontakt mit aufgerissenen, nicht explodierten Sprengstoffpatronen, z. B. bei Abraumarbeiten
para-tertiär-Butylphenol
Beispiele:
  • Herstellung von para-tertiär-Butylphenol insbesondere beim Probeentnehmen, Schleudern, Umrühren und Abfüllen der Substanz
  • Verwendung als Einsatzstoff für z. B.
    • Lackrohstoffe
    • Emulgatoren
    • Netzmittel
    • Antioxidantien für die Kautschukverarbeitung
    • Mineralölkonfektionierung
    • in der Schuh- und Automobilindustrie (durch Klebstoffe wie z. B. Neoprenkleber/Polychloroprenkleber)
    • para-tertiär-Butylphenol-Formaldehyd-Kunstharze