Vergleich von Prüfmethoden für Arbeitsschutzhelme

Projekt-Nr. BIA 1045

Status:

abgeschlossen 12/1995

Zielsetzung:

Nach der deutschen Norm DIN 4840 wurde das Stoßdämpfungsvermögen von Industrieschutzhelmen durch die Messung der Kraft ermittelt, die eine fallende Kugel über den Schutzhelm auf einen Prüfkopf überträgt. Nach der britischen Prüfmethode wurde die Verzögerung des Fallkörpers beim Aufprall auf den Helm gemessen. Ziel des Projektes war es, durch Vergleich der Methoden ein Prüfverfahren zu erarbeiten, das in die europäische Norm für Industrieschutzhelme eingehen sollte.

Aktivitäten/Methoden:

Prüfgrundlagen DIN 4840: Stahlkugel mit einer Masse von 3kg, Fallhöhe 1,5 m BS 5240: zylindrischer Fallkörper mit einer Masse von 5kg, Fallhöhe 1 m. Verschiedene Typen von Arbeitsschutzhelmen wurden nach der jeweiligen nationalen Norm durch Variation der Fallhöhe mit den Energien 45 J, 49 J, 80 J und 100 J geprüft

Ergebnisse:

Die Prüfmethode nach DIN 4840 ergab in Verbindung mit dem Fallkörper nach BS 5240 für eine Fallenergie von 49 J reproduzierbare Ergebnisse mit nur geringen Streuungen. Das Prüfverfahren wurde in DIN EN 397 Industrieschutzhelme (5.95) übernommen.

Weitere Informationen:

Stand:

18.02.1999

Projekt

Gefördert durch:
  • HVBG/BIA
Projektdurchführung:
  • BIA
  • HSE Sheffield
  • UK
Branche(n):

Bauwirtschaft

Gefährdungsart(en):

Mechanische Gefährdungen

Schlagworte:

Persönliche Schutzausrüstung, Prüfverfahren, Normung

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Persönliche Schutzausrüstungen, Schutzhelme, Stoßdämpfung, EN 397

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