BK-Info für Ärztinnen/Ärzte

Diagnosen

Bei Ihrer Patientin bzw. Ihrem Patienten liegt die nachfolgend genannte Diagnose vor?

  • J45.9 Asthma bronchiale, nicht näher bezeichnet

Berufliche Tätigkeiten / Einwirkungen

War Ihre Patientin bzw. Ihr Patient eine dieser nachfolgend beschriebenen Einwirkungen bei der Arbeit ausgesetzt?

Berufliche Einwirkungen / Tätigkeiten BK-Nr.
Pflanzliche, tierische oder sonstige Allergene
Beispiele:
  • Pflanzliche Allergene: z. B. Staub von Mehl und Kleie aus Getreide, Stäube verschiedener Holzarten, Rizinusbohnenstaub, Rohkaffeebohnenstaub, Kakaobohnenstaub, Lykopodiumstaub, schimmelpilzhaltige Aerosole, Paprikapollen, Erdbeerpollen, Tomatenpollen, Futtermittelstäube, Teestäube.
  • Tierische Allergene: z. B. Insektenstaub, Federnstaub, Haarstaub, Rohseidenstaub, Perlmutterstaub, Milben, Urine von Nagern, Tierepithelien.
  • Sonstige Allergene: Stoffe, die mit H334 oder als atemwegs-sensibilisierend eingestuft sind (siehe auch TRGS 406) wie z. B. Arzneimittel wie Antibiotika, Sulfonamide, Proteasen und enzymhaltige Stäube (z.B. alpha-Amylase, Phytase), Platin, Persulfate
    (Informativer Hinweis: Die Einstufung von Stoffen findet sich u. a. im betrieblichen Gefahrstoffverzeichnis oder im Sicherheitsdatenblatt).
Chemisch-irritativ oder toxisch wirkende Arbeitsstoffe, Noxen können in Form von Gasen, Dämpfen, Stäuben oder Rauchen auftreten
Beispiele:
  • Aldehyde z. B. Formaldehyd (z. B. Konservierungs- und Desinfektionsmittel, Schmierstoffe) und Acrolein (Acrylaldehyd; Propen-2-al)
  • Schwefeldioxid (z. B. Konservierungs- und Desinfektionsmittel, Bleichen von Papier und Textilien)
  • Metalle (Verbindungen und Legierungen) wie beispielsweise Zinkchlorid, Beryllium und seine Verbindungen, Cadmiumoxid sowie Vanadiumpentoxid
  • (z. B. Rauche beim Schweißen, Schneiden, Gießen, Löten)
  • Nitrose Gase (Stickstoffoxide)
  • p-Phenylendiamin
  • einige Härter für Epoxidharze (z. B. in Lacken und Farben)