Kleines Team, große Bedeutung – BMAS-Referatsleiter gewährt Einblicke ins Ministerium

"Recht am Abend" mit Vortrag über das Gesetzgebungsverfahren

19.10.2026

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Zu Gast bei "Recht am Abend": Torsten Schmidt-Schauerte (2. v. r.), Leiter des Referats Gesetzliche Unfallversicherung im BMAS, gemeinsam mit Angehörigen der HGU. Foto: DGUV

Was für ein Einstieg! Virtuell öffnete sich auf der Leinwand ein Vorhang und dahinter erschien das geschichtsträchtige, imposante Gebäude, in dem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) untergebracht ist. Torsten Schmidt-Schauerte, Leiter des Referats "Gesetzliche Unfallversicherung" im BMAS, war Gast der Vortragsreihe "Recht am Abend", die regelmäßig von Prof. Dr. Wolfgang Römer und Prof. Dr. Eric Zimmermann in der DGUV Hochschule Bad Hersfeld veranstaltet wird.

Die Vortragsreihe richtet sich an die Bachelor- und Masterstudierenden der Hochschule, doch auch Interessierte aus der gesetzlichen Unfallversicherung nehmen mittlerweile regelmäßig an der Veranstaltung teil. Am 7. Oktober 2026 waren es über 60 Zuhörer vor Ort und über 40 online, die sich für die "Gesetzgebung der Unfallversicherung" interessierten, über die Schmidt-Schauerte referierte und mit dem gelungenen Einstieg einen Einblick in die ministerielle Arbeit nicht nur bildlich gewährte.

Wer einen trockenen Vortrag erwartete, wurde schnell eines Besseren belehrt. Sieben Personen arbeiten in dem Referat, das für die gesetzliche Unfallversicherung zuständig ist. "Wir machen alles, außer Prävention, die im Zuständigkeitsbereich eines anderen Referats liegt", erklärte Schmidt-Schauerte über seinen Geschäftsbereich. So klein die UV-Truppe im Ministerium sein mag: Ihr Leiter hinterließ einen hochmotivierten, hochinteressierten und hochinformierten Eindruck.

Lebendig, eloquent, spannend stellte er den komplexen Prozess der Erarbeitung von Gesetzesentwürfen im Ministerium vor. Als Beispiel diente das Unfallversicherungsweiterentwicklungsgesetz, das jedoch aufgrund der vorzeitigen Beendigung der damaligen Ampel-Koalition nicht mehr verabschiedet wurde. Umsonst war die Arbeit aber nicht, ließ Schmidt-Schauerte durchblicken. Der Neustart biete die Chance, Inhalte weiter zu diskutieren und vielleicht in absehbarer Zeit doch noch umzusetzen. Für die Studierenden wurde ersichtlich, wie lang und umfassend der Weg einer Gesetzesänderung ist. Eine gelungene Veranstaltung mit interessanten Einblicken und hohem Mehrwert für die Studierenden, fand der Fakultätsdekan Prof. Dr. Denis Hedermann, der für die Hochschulleitung vor Ort war.

Kontakt

Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (HGU)
Aline Giebel, Referentin für Querschnittsaufgaben
Seilerweg 54
36251 Bad Hersfeld
Tel: +49 30 13001-6577