SARS-CoV-2 – Schutzstandards für Bildungseinrichtungen

SARS-CoV-2 – Schutzstandard für Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Stand: 17. März 2021

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel der Arbeitsschutzausschüsse beim Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 22.02.2021 konkretisiert auf der Grundlage des ArbSchG und der Verordnungen zum ArbSchG (Arbeitsschutzverordnungen) den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des BMAS vom 22.02.2021. Sie gilt für den gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz festgestellten Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Aufgrund der besonderen Lage werden aktuell und zeitlich begrenzt weitere Maßnahmen zur Kontaktreduktion im Betrieb und zur Verwendung von höherwertigem Mund-Nasen-Schutz am Arbeitsplatz in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) vom 21.01.2021 verbindlich geregelt, die durch die Erste Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Artikelverordnung) vom 11. März 2021 aktualisiert wurde.

Die folgenden Hinweise für die Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung konkretisieren die Regelungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen unter Einbeziehung der bisherigen Erkenntnisse im Umgang mit SARS-CoV-2. Die Muster-Gefährdungsbeurteilung als "Branchenstandard Hochschulen und Forschungseinrichtungen" wird auf der Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen und politischen Entwicklungen ständig angepasst.

Da die Fassung vom 04.02.2021 bereits die Prüfkriterien und beispielhafte Maßnahmen zur Umsetzung der Anforderungen aus der Vorabversion der überarbeiteten und am 22.2.2021 neu veröffentlichten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthielt, sind die Änderungen weitgehend redaktioneller Natur.

Für Forschungseinrichtungen gelten die folgenden Hinweise analog.

Ansprechpartner und weitere Informationen Ihrer zuständigen Unfallversicherungsträger finden Sie hier:

Die folgende Grafik zeigt die grundsätzliche Vorgehensweise der Verantwortlichen in Hochschulen bei der Informationsermittlung und Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung in den Hochschulen in Bezug auf SARS-CoV-2. Zur besseren Ansicht können Sie die Grafik auch herunterladen.


  • Vorgehensweise

    Als praktische Handlungshilfe für die Hochschulleitungen sowie die weiteren verantwortlichen Personen in Forschung, Lehre und Verwaltung haben Expertinnen und Experten aus dem Verein zur Pflege und Weiterentwicklung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagements e. V. (AGUM e.V.) gemeinsam mit dem Sachgebiet Hochschulen, Forschungseinrichtungen der DGUV die Muster-Gefährdungsbeurteilung für den Schutz gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Hochschulen entwickelt:

    Sie dient als Grundlage und muss auf die hochschul- bzw. standortspezifischen Bedingungen angepasst werden. Die für die Anpassung und Umsetzung notwendige fachkundige Beratung soll durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte vor Ort erfolgen.

Als praktische Handlungshilfe für die Hochschulleitungen sowie die weiteren verantwortlichen Personen in Forschung, Lehre und Verwaltung haben Expertinnen und Experten aus dem Verein zur Pflege und Weiterentwicklung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagements e. V. (AGUM e.V.) gemeinsam mit dem Sachgebiet Hochschulen, Forschungseinrichtungen der DGUV die Muster-Gefährdungsbeurteilung für den Schutz gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Hochschulen entwickelt:

Sie dient als Grundlage und muss auf die hochschul- bzw. standortspezifischen Bedingungen angepasst werden. Die für die Anpassung und Umsetzung notwendige fachkundige Beratung soll durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte vor Ort erfolgen.