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Titelseite des Forschungsberichts

Chemikalienschutzhandschuhe

Forschungsbericht

Kurzfassung: Hauterkrankungen gehören zu den häufigsten beruflichen Erkrankungen. Ein wesentlicher Teil der Hauterkrankungen ist auf chemische Einwirkungen zurückzuführen. Soweit möglich, sollte der Hautkontakt durch organisatorische Maßnahmen unterbunden werden. Die verbleibende Gefährdung kann durch das Tragen von Schutzhandschuhen begrenzt werden. Deren Schutzzeit wird begrenzt durch die Durchlässigkeit des Handschuhs (Permeation).

Die Prüfung der Barrierewirkung von Chemikalienschutzhandschuhen gemäß DIN EN 374-3 (Permeation) spiegelt die Anforderungen der Praxis nicht ausreichend wieder. Daher wurde ein Prüfverfahren entwickelt, das die tatsächliche Schutzdauer ermitteln kann. Vor dem Hintergrund der Variation der Produkteigenschaften sowie der Unsicherheiten des Prüfverfahrens wurde ein Auswahlschema zur Auswahl geeigneter Handschuhe vorgelegt. Ferner wurden Vorschläge zur Verbesserung der Qualität von Permeationsprüfungen erarbeitet.

 

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