DGUV Kompakt - 2015

aktuelle Titelseite der DGUV Kompakt

Bild: © DGUV

Dezember 2015 / Januar 2016

  • Das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) bringt grundlegende Veränderungen mit sich, vor allem Verbesserungen im Pflegesystem für Pflegebedürftige und Pflegekräfte. Auch die pflegenden Angehörigen profitieren vom neuen Gesetz – sie sollen besser sozial abgesichert werden, zum Beispiel auch beim Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung.
  • DGUV Kompakt sprach mit dem Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Karl-Sebastian Schulte, über Fragen des Arbeitsschutzes und der Unfallversicherung sowie über künftige Herausforderungen in der Arbeitswelt.
  • Mit dem Grünbuch „Arbeiten 4.0 – Arbeit weiter denken“ hat das Bundesministerium für Arbeit und Gesundheit (BMAS) im April 2015 einen Dialog darüber eröffnet, wie wir künftig arbeiten wollen und welche Gestaltungschancen es für Unternehmen, Beschäftigte, Sozialpartner und Politik gibt. Die DGUV hat mit einer eigenen Kommentierung des Grünbuches ihre Position sowie die künftigen Anforderungen beim Thema Arbeiten 4.0 formuliert.

Diese Ausgabe von DGUV Kompakt liegt auch in englischer Sprache vor.

November 2015

  • Von der zunehmenden Digitalisierung ist auch das System der deutschen Sozialversicherung betroffen. Dabei geht es nicht nur um den Schutz von sensiblen personenbezogenen Daten, sondern auch um die Auswirkungen auf die gesamte Arbeitswelt.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit Professor Bernd Baron von Maydell über Entwicklung und Wandel der deutschen Sozialversicherung. Wie gut ist sie gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft?
  • Viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland helfen Flüchtlingen ehrenamtlich oder im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit. Daraus ergeben sich immer wieder Fragen nach der Absicherung durch die gesetzliche Unfallversicherung.

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Oktober 2015 - Themenschwerpunkt TiSA

  • TiSA: Seit Anfang Oktober verhandelt die Europäische Union erneut das Trade in Services Agreement (TiSA). Ziel des Abkommens ist es, den internationalen Dienstleistungshandel weitgehend zu liberalisieren. Durch TiSA könnten auch Leistungen der Sozialversicherung betroffen sein. Hierzu beziehen Vertreter der drei Spitzenorganisationen der deutschen Sozialversicherung Stellung.
  • Titel: In einem dreijährigen Projekt hat der Ausschuss für Behinderung und Wiedereingliederung der European Social Insurance Platform (ESIP) in Brüssel, unter Federführung des Spitzenverbandes der gesetzlichen Unfallversicherung, der DGUV, die Bedeutung der Förderung von Maßnahmen zur Wiedereingliederung und Rehabilitation auf nationaler und grenzüberschreitender Ebene untersucht.
  • Zum Thema: Frans Timmermans, erster Vizepräsident der EU-Kommission und Kommissar für bessere Rechtssetzung, hat ein umfangreiches Paket mit Reformen zur Verbesserung der Rechtsetzungsprozesse in der Europäischen Union vorgestellt. Damit sollen insgesamt weniger und bessere Regelungen erreicht werden. Derzeit wird eine interinstitutionelle Vereinbarung zu diesem Paket auf europäischer Ebene diskutiert.

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September 2015

  • Eine Delegation aus Bangladesch besuchte im August Deutschland, um sich über den Arbeits- und Unfallschutz, die Sozialstandards in Deutschland sowie das System der gesetzlichen Unfallversicherung zu informieren.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit vier Beschäftigten der chinesischen Rehaklinik Bayi über ihre Erfahrungen am Berufs-genossenschaftlichen Klinikum Hamburg.
  • Nach Beendigung eines Pilotprojektes an den berufsgenossen-schaftlichen Unfallkrankenhäusern Berlin und Duisburg soll das Verfahren des „Peer Counceling“ zur Unterstützung von Menschen mit Amputationen nun bundesweit ausgebaut werden.

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Juli / August 2015

  • Seit diesem Jahr können einige Formen des weißen Hautkrebses, aktinische Keratosen und Plattenepithelkarzinome, als Berufskrankheit anerkannt werden. Die Vorbeugung UV-bedingter Hauttumoren ist daher ein wichtiger Teil der Präventionsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherung.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit der Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Isabel Rothe über das Forschungsprojekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wissenschaftliche Standortbestimmung“.
  • Seit 2013 betont die Europäische Kommission, die EU-weite Normung von Gesundheitsdienstleistungen fördern und vorantreiben zu wollen. Die Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) hat jetzt ein Positionspapier zur Normung von Gesundheitsdienstleistungen verabschiedet.

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Juni 2015

  • In Deutschland gilt seit 1993 ein umfassendes Asbestverwendungsverbot. Dennoch treten aufgrund der langen Latenzzeit noch immer Erkrankungsfälle auf - mehr als die Hälfte der Todesfälle aufgrund von Berufskrankheiten gehen laut Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung auf Asbest zurück.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit den Vorstandsvorsitzenden der DGUV Manfred Wirsch und Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting über ihr Engagement beim Thema Asbest und ihre praktischen und branchenspezifischen Erfahrungen aus den Betrieben.
  • Die nachgehende arbeitsmedizinische Vorsorge ist wichtig, um asbestverursachte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und damit eine Verschlimmerung zu verhindern und die Behandlungschancen zu verbessern.

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Mai 2015

  • Die Beratungen zum neuen Bundesteilhabegesetz sind abgeschlossen. Auf Grundlage der dort getroffenen Vereinbarungen will das Ministerium noch 2015 erste Eckpunkte für den Gesetzentwurf präsentieren.
  • Zum Thema: Am 20. März 2015 hat der Bundestag in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention – kurz Präventionsgesetz – beraten. Die DGUV begrüßt das grundsätzliche Vorhaben, bewertet einzelne Aspekte jedoch kritisch.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit Prof. Dietmar Reinert, Leiter des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV (IFA), über Industrie 4.0 und damit verbundene Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz der Zukunft.

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April 2015

  • Am 10. März hat die Europäische Union das Verhandlungsmandat für das geplante Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen, das Trade in Services Agreement (TiSA), veröffentlicht. Ob auch Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung von TiSA betroffen sein werden, ist auch nach der Veröffentlichung des Mandats offen.
  • Zum Thema: Vor 200 Jahren, am 1. April 1815, wurde Otto von Bismarck geboren. Auf ihn geht der Ursprung der gesetzlichen Unfallversicherung zurück.
  • Interview: Die Europäische Kommission beabsichtigt, die EU-Arbeitszeitrichtlinie zu überarbeiten. DGUV Kompakt sprach mit dem Leiter des Instituts für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG), Prof. Dr. Dirk Windemuth, darüber, wie sich die Arbeitszeit auf die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz auswirkt.

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März 2015

  • Unter dem Titel „Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP): Eine Gefahr für Arbeitsschutz und soziale Sicherheit diskutierten am 18. Februar bei der DGUV Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) sowie der DGUV mögliche Auswirkungen von TTIP auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die sozialen Sicherungssysteme.
  • Zum Thema: Die SAG/SDAG Wismut mit Standorten in Sachsen und Thüringen war Mitte des vorigen Jahrhunderts die weltweit drittgrößte Produzentin von Uran und beschäftigte während ihres Bestehens rund eine halbe Million Menschen. Die Folgen der Strahlen- und Staubbelastung sind für die ehemaligen Beschäftigten bis heute spürbar.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit PD Dr. Michaela Kreuzer vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und Dr. Dirk Dahmann vom Institut für Gefahrstoffforschung (IGF) der gesetzlichen Unfallversicherung über die wissenschaftliche Aufarbeitung des Uranerzbergbaus Wismut in Thüringen und Sachsen.

Februar 2015 - Themenschwerpunkt Europa

  • Im Dezember 2014 hat die Europäische Kommission die Auswertung der öffentlichen Konsultation zur Überprüfung und möglichen Änderung der europäischen Mehrwertsteuer-Vorschriften für den öffentlichen Sektor veröffentlicht. Umstritten ist vor allem die Mehrwertsteuerbefreiung von dem Gemeinwohl dienenden Tätigkeiten. Auch die DGUV hat sich gemeinsam mit der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung im Rahmen einer Stellungnahme an der Konsultation beteiligt.
  • Hintergrund: Nach der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP), rückt nun ein weiteres Abkommen in den Mittelpunkt der Diskussion: Das Trade in Services Agreement, auch unter TiSA bekannt – ein Abkommen zur Liberalisierung des Dienstleistungssektors. Da TiSA auch Leistungen der Sozialversicherung betreffen könnte, beobachtet die DGUV die Verhandlungen mit großer Aufmerksamkeit.
  • Interview: Jüngst wurde eine weitere Verhandlungsrunde zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen den USA und der EU abgeschlossen. Noch in diesem Jahr sollen eine Einigung erzielt und eine Vereinbarung beschlossen werden. Bevor das Handelsabkommen allerdings in Kraft treten kann, muss das Europäische Parlament zustimmen, das kürzlich einen Bericht zu TTIP vorgelegt hat. Über die Positionen und Kritikpunkte sprach DGUV Kompakt mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für internationalen Handel (INTA) des Europäischen Parlaments und TTIP-Berichterstatter, Bernd Lange (MdEP).

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Dezember 2014 / Januar 2015

  • Die Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) wird zum 1. Januar 2015 um vier Erkrankungen ergänzt. Die neue BKV wurde vom Bundeskabinett am 5. November 2014 beschlossen, in Kürze entscheidet der Bundesrat abschließend. Künftig werden unter anderem bestimmte Formen des so genannten hellen Hautkrebses durch die gesetzliche Unfallversicherung entschädigt.
  • Zum Thema: Bis Mitte 2015 soll das so genannte Bundesteilhabegesetz entwickelt und im Laufe des Jahres 2016 in Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Ziel ist es, die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit Helga Lüngen, Geschäftsführerin der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, über die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Rehabilitation schädelhirnverletzter Menschen und die von der DGUV formulierten Standards für die Heilbehandlung und Rehabilitation von Schädelhirnverletzten.

Kontakt

Kathrin Baltscheit
Redaktion DGUV Kompakt
030 288763762